Das Baby kommt! – Viele Eltern richten mit Liebe zum Detail schon das Kinderzimmer ein, wenn der Nachwuchs noch nicht einmal auf der Welt ist. Und das ungeachtet der Tatsache, dass es noch eine ganze Weile dauern wird, bis das Kind tatsächlich selbst von seinem Reich Besitz ergreifen wird. Bei aller Freude ist jedoch auch ein bisschen Verstand gefragt. Wer gleich zu Beginn der Babyausstattung mitdenkt, kann eine Menge Geld sparen. Babys verbringen gerade am Anfang die meiste Zeit schlafend in der Nähe ihrer Eltern. Vor allem im ersten Lebensjahr sollten Babys auch nachts im Zimmer ihrer Eltern sein. Ein höhenverstellbares Gitterbett gehört also zu den absolut notwendigen Babyartikeln. Dieses kann, wenn das Kind ein Jahr alt ist, ins Kinderzimmer gebracht werden und damit einen ganz neuen Zeitabschnitt einläuten – für alle Beteiligten. Idealerweise lässt sich das Babybett zum Kinderbett umbauen, das heißt, die Gitterstäbe sollten sich entfernen lassen, um dem Kind später mehr Eigenständigkeit einzuräumen. Darüber hinaus benötigt man eine Wickelkommode, möglichst mit entfernbaren Aufsatz, sowie einen Schrank für die Babysachen. Die erste Babyausstattung wird nicht viel Platz beanspruchen; eine Kleiderstange ist in vielen Fällen sogar überflüssig, weil Strampelhosen und Bodys in der Regel nur zusammengelegt werden müssen. Ob allerdings ein Heizstrahler ins Kinderzimmer gehört, ist mehr als fraglich. Geht man davon aus, dass das Zimmer, in dem das Baby gebadet und umgezogen wird, sowieso der wärmste Raum im Haus sein sollte, ist diese Anschaffung unnötig. Wer sich der Wonne hingibt und einen ausgedehnten Bummel durch den Baby Shop wagt, muss starke Nerven haben, um allen Versuchungen zu widerstehen. Für eine zweckmäßige, sichere, gemütliche Einrichtung muss man nicht Unmengen von Geld ausgeben. Wer dann noch auf die Bärchentapete verzichten kann, wird seinem Kind ein zeitlos schönes Zimmer gestalten, in dem es sich auch noch mit 5 oder 6 Jahren wohlfühlt.
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